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Im Juni 2020 wurde nach langer Vorbereitungszeit  im bayerischen Rundfunk  der Podcast „Der Mörder und meine Cousine“ https://www.br.de/mediathek/podcast/der-moerder-und-meine-cousine/833 fertiggestellt. Der Podcast entstand in enger  Zusammenarbeit mit Klaus Uhrig von der Redaktion Dokumentation und Feature des BR und der Journalistin Tatjana Thamerus.

Was ich im Podcast nicht unterbringen konnte, oder was mich immer noch beschäftigt ist hier zu finden : Der Mörder und meine Cousine . Das Thema  ist ja leider permanent aktuell. 2018 z.B. wurden in der BRD 218 Frauen von ihren Partnern, bzw Ex-Partnern umgebracht, siehe: Weitere Beiträge zum Thema

Durch die Recherche und  Schreibarbeiten am  Podcast stellten sich neue Fragen zu Thema und Geschichte  und derzeit arbeite ich, ermöglicht durch ein Stipendium des Kulturreferates der Stadt München,  an einer Theater-Textfassung unter dem Titel „Weil du mir gehörst“.  Insofern die Entwicklung der Pandemie es zulässt und eine entsprechende Finanzierung zustande kommt, soll die Textfassung dann Grundlage einer Inszenierung werden: „License to kill“.

Für das Theaterprojekt “Flüsterzettel- eine geheime Liebe beim BND” das auf den Zettelbotschaften basiert, die sich meine Eltern im Büro des BND in Pullach bei ihrem Kennenlernen, Mitte der 1950er Jahre schrieben, war für 2020  eine vom Kulturreferat geförderte Wiederaufnahme im Theater HochX vorgesehen. Leider konnte sie bisher, aufgrund des Lockdowns etc. nicht realisiert werden. Stattdessen erfolgte zur Wiedereröffnung des Spielbetriebs unter Corona-Bedingungen im Juni ein  “Flüsterzettel-Solo”, in dem ich versucht habe den Fragen und Leerstellen des Flüsterzettel-Abends von 2019 auf sehr persönliche Weise nachzugehen. Und es wird „Flüsterzettel“ in eine  Hörspielform umgearbeitet, die Ende Dezember 2020 bzw. Mitte Januar im Theater HochX  in einer Live- Präsentation Premiere haben sollte, aber aufgrund der momentanen Coronalage noch aufgeschoben ist und auch wege den Kontakbeschränkungen noch nicht zuende produziert werden konnte.

Weitergearbeitet habe ich auch am Flüsterzettel-Solo, das im Oktober auch in einer Veranstaltung der evang. Kirche Herrsching in Zusammenarbeit mit der ev. Akademie Tutzing gestreamt wurde. Auf meinen youtube-Kanal gibt es eine Audio-Aufzeichnung davon.

Mit der inclusiven Theatergruppe „Aprospos“ habe ich im September den für April vorgesehen Daniil-Charms-Abend „Nehmen Sie die Untersuchungspille“ http://dabinnus.de/2020/10/daniil-charms-nehmen-sie-die-untersuchungspille/ inszenieren können.

Auch konnte in der kurzen Zwischenphase eine Arbeit der Musikerin und Theatermacherin Cornelie Müller nochmals gezeigt werden: „Den Stieglitz hören“. Ein Abend über  das Leben und Malen der Charlotte Salomon.   ( Im  PATHOS, in Zusammenarbeit mit Robert Spitz und dem VincenZ. Darsteller: Tine Hagemann, Ruth Geiersberger, Burchard Dabinnus)

Im inklusiven Theater FBM  http://freiebuehnemuenchen.de/ war ich als Schauspieler mit von der Partie. Ein Klassiker des absurdenTheaters:   „Die Nashörner“ . Die Arbeit wurde  per Videokonferenz geprobt und in einem besonderen optischen Format am 10./11. Oktober live gestreamt

Übersicht zu Projekten der letzten Zeit: Projekte

 

Burchard Dabinnus, Theatermacher, Regisseur, Schauspieler, Sprecher, Autor