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Aktuell bin ich in der Vorbereitungs und Recherchephase eines  größeren Projektes, das sich abermals mit „Resten von Gestern“ auseinandersetzt. Eine „Familienangelegenheit“ die sich um die Enteignung eines jüdischen Besitzes im früheren Ostpreussen dreht:  Die “Mühlengeschichte”

 

Im Juni 2020 wurde nach langer Vorbereitungszeit  im bayerischen Rundfunk  der Podcast „Der Mörder und meine Cousine“ https://www.br.de/mediathek/podcast/der-moerder-und-meine-cousine/833 fertiggestellt. Der Podcast entstand in enger  Zusammenarbeit mit Klaus Uhrig von der Redaktion Dokumentation und Feature des BR und der Journalistin Tatjana Thamerus. Der Podcast hatte eine sehr große Resonanz, war zeitweilig bei  „i-tunes“ auf der Nummer 1

Besser wäre eigentlich gewesen, die gewalttätigen Ereignisse, aufgrund derer der podcast geschrieben wurde, hätte es gar nicht gegeben.

Unser Team hatte die Ehre für unseren Podcast den renommierten Juliane-Bartel-Medien-Preis  2021 zu erhalten

Was ich im Podcast nicht unterbringen konnte, oder was mich immer noch beschäftigt ist hier zu finden : Der Mörder und meine Cousine .  2018 z.B. wurden in der BRD 218 Frauen von ihren Partnern, bzw Ex-Partnern umgebracht.

Die Diskussion um Gewalt in Partnerschaft bzw. häuslicher  Gewalt wird positiverweise in den Medien  grade oft und auch veschiedenen differentierten Perspektiven aufgegriffen. Siehe: Weitere Beiträge zum Thema 

Anbei aktuell vom 3.9. der link zur Sendung „Lebenszeit“ des Deutschlandfunks, wo es u.a. auch um unseren Podcast geht: https://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=954898&state=

Ermöglicht durch ein Stipendium des Kulturreferates der Stadt München im Jahr 2020,  arbeite ich an einer Theater-Fassung unter dem Titel „Weil du mir gehörst“.  Insofern eine entsprechende Finanzierung zustande kommt, soll die Textfassung dann Grundlage einer Inszenierung werden: „License to kill“.

Für das Theaterprojekt “Flüsterzettel- eine geheime Liebe beim BND” das auf den Zettelbotschaften basiert, die sich meine Eltern im Büro des BND in Pullach bei ihrem Kennenlernen, Mitte der 1950er Jahre schrieben, war für 2020  eine vom Kulturreferat geförderte Wiederaufnahme im Theater HochX vorgesehen. Leider konnte sie bisher, aufgrund des Lockdowns etc. nicht realisiert werden. Stattdessen erfolgte zur Wiedereröffnung des Spielbetriebs unter Corona-Bedingungen im Juni ein  “Flüsterzettel-Solo”, in dem ich versucht habe den Fragen und Leerstellen des Flüsterzettel-Abends von 2019 auf sehr persönliche Weise nachzugehen.

Mit der inclusiven Theatergruppe „Aprospos“ habe ich im September 2020 einen Daniil-Charms-Abend „Nehmen Sie die Untersuchungspille“ http://dabinnus.de/2020/10/daniil-charms-nehmen-sie-die-untersuchungspille/ inszenieren können.

Auch konnte in der kurzen Zwischenphase eine Arbeit der Musikerin und Theatermacherin Cornelie Müller nochmals gezeigt werden: „Den Stieglitz hören“. Ein Abend über  das Leben und Malen der Charlotte Salomon.   ( Im  PATHOS, in Zusammenarbeit mit Robert Spitz und dem VincenZ. Darsteller: Tine Hagemann, Ruth Geiersberger, Burchard Dabinnus)

Im inklusiven Theater FBM  http://freiebuehnemuenchen.de/ war ich als Schauspieler mit von der Partie. Ein Klassiker des absurdenTheaters:   „Die Nashörner“ . Die Arbeit wurde  per Videokonferenz geprobt und in einem besonderen optischen Format am 10./11. Oktober live gestreamt. Einer der Protagonisten bei dieser Arbeit: Fabian Moraw ist derzeit auch im Habibi-Kiosk der Kammerspiele zu sehen in einer eigenen kleinen Show: „Dr. Berg“. Derzeit bin ich für die Truppe der freien Bühne München auch im Bereich Schauspiel-Coaching tätig.

 

Übersicht zu Projekten der letzten Zeit: Projekte

 

Burchard Dabinnus, Theatermacher, Regisseur, Schauspieler, Sprecher, Autor