Liebe Besucher*innen!
Hier auf dieser Seite halte ich Sie über meine aktuellen Projekte auf dem Laufenden. Es beschäftigen mich viele Dinge um mich herum und in der Welt, die Eingang in meine Arbeit finden. Die deutsche Vergangenheit, Antisemitismus, Rassismus und Gewalt gegen Frauen. Was ist unsere, auch meine persönliche Verantwortung? Oft haben meine Arbeiten einen Bezug zu einem autobiografisch- familiären und zeitgeschichtlichen Umfeld. Was für Geschichten, Impulse, Vorurteile, tragen wir selber mit uns herum? Wie können wir etwas bewegen, etwas verändern? Interessant sind neben viel positivem Feedback auch andere Reaktionen:
Lieber Herr Dabinnus – vielen Dank für die bisherige Information über Ihre Arbeit.Nun möchte ich gerne den Newsletter abbestellen. Mein Interesse an den Themen über Deutsch-Jüdische Vergangenheit, sowie Feminismus oder Benachteiligte in der Gesellschaft ist mir verloren gegangen als der gleiche Massenmechanismus (Regierungstreue und Ausgrenzungswahnsinn Ungeimpfter zu Corona) losging. Hier müssen alle Alarmglocken schrillen!!!
Hier zeigt sich -als kleines Beispiel- wie sehr sich unsere Gesellschaft immer weiter in Blasen und Gruppen mit Schwarz-Weiß-Denken aufspaltet und Informationen dann nur noch aus eigenen Kanälen kommen und einmal gefasste Meinungen bestätigen.
Ich arbeite ich an verschiedenen Projektideen, zur Verwirklichung braucht es wie immer Zeit und Finanzierungen.
Ob Theater, Lesung, Programmhinweis oder Empfehlung: Ich freue mich, Sie hier oder da begrüßen zu können. Schreiben Sie mir eine kurze Email, dann nehme ich Sie in meinen Verteiler auf. burchard@dabinnus.de
Ihr Burchard Dabinnus
Nach zwei ausverkauften Vorstellungen im Dezember- nochmal am 29. und 30.1. im TamS-Theater
„I Have a Story For You“
-Die unglaubliche Geschichte des Shmuel Schneider- .
Zusammen mit Ilanit Ilia, israelische Historikerin und Autorin in München haben wir die erste Station dieses mehrteiligen Projektes auf die Bühne gebracht. Wir erzählen in persönlicher Moderation und szenischen Elementen von Shmuel Schneider und seiner „Story“. WEITERE INFOS HIER Shmuels Story
TRAILER AUF YOU TUBE:
Bühnenfoto-Diashow
Hörspiel-Momente


KLEINER RÜCKBLICK 2023-25
„Theater Apropos“
Mit dem inklusiven „Theater Apropos“, ( Ariadne e.V. ) hatten wir „Freigesprochen“ von Ödön von Horvath erarbeitet. Und jetzt laufen die Proben für „Nirgendwo gehts so zu wie auf der Welt“, einer neuen Arbeit, die im Mai 26 an den Start gehen soll. (WEITERE INFOS FOLGEN) Instagram-Link: „Theater Apropos“
Im April 2025 hatte ich im Rahmen der Stadtteiltage „Open Westend“, hier in München, ein Projekt zum schwierige Thema: Der 7. Oktober und die Eskalationen danach. getestet. Ich erfrage Meinungsbilder im privaten Umfeld der Münchener Stadtgesellschaft. Im Hintergrund sollen Schlaglichter auf Ereignisse der Münchner Stadtgeschichte geworfen werden- im Zusammenhang mit NS-Geschichte und Antisemitismus. Von der Gründung der „Hitler-Partei“ bis zum geplanten Anschlag auf die Grundsteinlegung des jüdischen Gemeindezentrums.
„Uns geht es gottlob unverändert“
In St. Gallen hat in privater Obhut ein großes Konvolut Briefe die Zeiten von 1936 bis heute überlebt. Die Eltern Meyer (siehe „Die Mühlengeschichte“) schrieben bis zu ihrer Deportation 1943 und auch noch aus Theresienstadt an ihre Söhne, die sie in der Schweiz unterbringen konnten. Ebenso schreiben die Söhne an die Eltern und auch andere Verwandte und Bekannte sind beteiligt. Ein Teil der Verfolgungsgeschichte dieser Familie läßt sich so beispielhaft direkt oder zwischen den Zeilen versteckt herauslesen. WEITERE INFOS HIER
TV- Gespräch
Zum Thema Femizid/ Gewalt gegen Frauen das „SWR Nachtcafé“. vom 29. Januar 2025 (In der ARD-Mediathek und auch bei YouTube) Betroffene berichten von ihrem unmittelbaren Erleben. Außerdem sind Fachleute wie die Rechtsanwältin Christina Clemm und der Therapeut und Männer-Psychologe Markus Theunert einbezogen. Ich konnte als Gast ebenso etwas beitragen. Es ist eine sehr gut und emphatisch moderierte, emotional an die Grenzen gehende Gesprächsrunde, die trotz aller Furchbarkeit des persönlich Erlittenen den Blick schärft auf grundsätzlich notwendige Veränderungen in Institutionen, beiHilfsangeboten, aber vor allem bei „männlichen“ Bildern und Machtansprüchen. Eine Generationenaufgabe. Unser BR-Podcast von 2020 „Der Mörder und meine Cousine“ ist leider immer noch genauso aktuell.
Leider erleben wir grade um uns herum eher das Gegenteil. Die Forderung nach „echten Männern“ wird wieder lautstark verkündet, Gleichstellungsbemühungen und Schutz von Minderheiten werden mit Haßkommentaren überzogen oder lächerlich gemacht.
Das dringend notwendige und vom Bundestag jetzt beschlossene Gewalthilfegesetz wird ja erst in Jahren vielleicht wirklich Veränderungen bringen.
Gesprächsformat im Theater
Am 27.1.2025 lud das Theater HochX nach der absolut sehenswerten Performance von „Rachel und ich“ (im Februar in Berlin zu sehen!) zu einem spannenden Podiumsgespräch mit Künstler*innen ein, die sich in ihren Theater und Performancearbeiten mit Themen des Holocaust auseinandersetzen (Moderation von Manon Haase): Erinnerung und Erbe. Künstlerische Perspektiven auf NS-Zeit und Shoah
Lesung und Radio
Im Dezember 24 im Literaturhaus München eine Lesung zusammen mit Theaterkolleg*innen im Literaturhaus „Ein Abend für Refugio“. Ein enorm wichtiger Verein, der versucht traumatisierten Geflüchteten Unterstützung und Hilfe zu ermöglichen: Refugio München
Empfehlenswert ist zwischendurch immer mal wieder auch mal das klassische Hörspiel, z.B. im Bayerischen Rundfunk, die feelgood-Satire „Drifter“ von Ulrike Sterblich, in der ich auch mitsprechen durfte.
Oder für Kinder die Rätsel- Detektivin Berta Knurr in der BR-Klassik Serie „Das Geheimnis“.
Jury Medienpreis
Anfang November 23 wurde in Hannover wieder der Juliane-Bartel-Medienpreis verliehen. Sehr viele hoch aktuelle gut gemachte und recherchierte Beiträge mit aktuellen Themen und Geschichten gab es in allen Medienkategorien zu begutachten, so daß die Bestimmung der Preisträger gar nicht so einfach war. Eine Arbeit, die ich als Jurymitglied sehr bereichernd fand. Am Ende der Laudatio zum Audiobeitrag „Perle“ habe ich versucht zu formulieren, was vielleicht ganz grundsätzlich besonders uns Männer angeht.
Podcast-Serie
Zusammen mit Klaus Uhrig und Tatjana Tamerus haben wir den Juliane-Bartel-Medien-Preis 2020 für unseren BR-Podcast Der Mörder und meine Cousine erhalten. Nach wie vor in der Mediathek und leider noch genauso aktuell.
Podcast-Beitrag
Zum Thema Femizide gibt es bei der Podcast- Plattform „Podimo“ auch eine Serie „12 Leben“ – Die Journalistin Katharina Fräbel hat sich in einer Folge auch mit Saskias Geschichte beschäftigt.
TV-Beitrag
Und auch die Journalistin Carolin Reiter hat zusammen mit ihrer Redaktion zu Saskias grausamem Tod für eine Folge im Rahmen der TV-Doku- Serie „Das letzte Lebenszeichen“ entwickelt. Link zum Beitrag: „Das letzte Lebenszeichen “ (Kabel1 kostenlos streamen über Joyn.de )
Theater
Im April 2024 habe ich im TAMS -Theater in München “Freigesprochen” nach Ödön von Horvath auf die Bühne gebracht. Eine inklusive Arbeit mit der Gruppe des „Theater Apropos“
Im Oktober 23 hatte das Recherche-Theater-Projekt „Die Mühlengeschichte“ Premiere.
Nach einem Vorlauf von thematischen Veranstaltungen in München, Berlin und Polen dann im Oktober 23 im Theater-HochX der Theaterabend . Eine sehr persönliche deutsch-jüdisch-deutsche Familienangelegenheit. Und genau im Oktober 23 überholte die Brutalität der Gegenwart die familiäre Aufarbeitung von Vergangenheit und Verstrickung und die Entwicklung des neu anwachsenden Antisemitismus läßt auch viele Aspekte dieser „Geschichte“ wieder erschreckend aktuell erscheinen.
Weitere Projekte-Infos
Unter dem Reiter Projekte finden sich Beschreibungen und Materialien zu Arbeiten der letzten Zeit- z.B. zum BR-Podcast „Der Mörder meiner Cousine“ oder „Die Mühlengeschichte“. Ebenso Links zu Videos und Audios , Interviews oder Presseartikeln.
Rückblick: 2019- 2023
Theaterprojekt WEIL DU MIR GEHÖRST Video-Aufzeichnung „WEIL DU MIR GEHÖRST“ (Login zum Video: „helsinki“)
BR-Podcast „Der Mörder und meine Cousine“ (2020)
Theaterprojekt “Flüsterzettel- eine geheime Liebe beim BND” (2019) “Flüsterzettel-Solo”, (2020)
Inklusives Theater Projekt „Nehmen Sie die Untersuchungspille“ (2019) Daniil-Charms-Abend mit der Theatergruppe „Theater Apropos“ .